Schlussfolgerungen aus dem Zusammenbruch der tradierten hausärztlichen
Rollen- und Praxisstruktur zwischen 2010 und 2015
Die neue kooperative hausärztliche Hinwendungspraxis
Seminarziel:
Statistisch stehen ab 2010 2.400 hausärztlichen Abgebern pro Jahr 800 weitergebildete und niederlassungswillige Fachärzte für Allgemeinmedizin gegenüber.
Die Mehrzahl dieser 800 Nachwuchsärzte (Bedarf 2.400) wünscht eine Angestelltenfunktion.
480 Nachwuchsärzte sind weiblich mit primärem Teilzeit-Arbeitswunsch. Damit ist das Konzept der freiberuflichen Einzelpraxis als Berufs- und Rollenmodells nicht mehr existent. An die Stelle tritt die hinwendungsorientierte hausärztliche ggfs. überörtliche Gemeinschaftspraxis.
Aus dem Inhalt:
- Schlussfolgerungen für expansionsbereite und abgabeplanende Hausärzte unter dem Gesichtspunkt des ländlichen Raumes, sozialschwacher bzw. einkommensstarker und überversorgter Ballungsgebiet
- Die modifizierte psychosoziale Verantwortung tragende Rolle des Hausarztes der Zukunft an Einzelbeispielen
- Die ggf. überörtliche hausärztliche Berufsausübungsgemeinschaft unter Beibehaltung bisheriger autonomer Kosten- und Gewinnstrukturen eintretender Gesellschafter.
- Die Fördervoraussetzungen von Kommunen und Landkreisen für die den Praxisstandort ergänzenden primärversorgenden Gesundheits-Serviceimmobilie.
- Übersicht der Vorteile aus ideeller und ökonomischer Sicht der neuen, leistungsfähigeren Arbeits- und Zuwendungsstrukturen bei stärkerer Arbeitsteilung/Delegation an Hausarzt-Assistentinnen und Überlassung von Managementfunktionen an dauerhaft begleitende externe Spezialisten.
Referent:
H.-J. Schade,
Rechtsanwalt und Mediator,
Fachanwalt für Medizinrecht,
Kanzlei Broglie, Schade & Partner GBR,
Wiesbaden, München, Berlin
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